HIV & Gesundheit allgemein
Du bist HIV-positiv und machst dir Gedanken um deine Gesundheit. Welchen Einfluss hat das Virus auf deinen Körper? Lohnt sich eine spezielle Ernährung?
Eines gleich vorweg: mit einer wirksamen Therapie und einem gesunden Lebensstil ist deine Lebenserwartung ähnlich hoch wie bei Menschen ohne HIV. Dennoch stellen sowohl die HIV-Infektion als auch die HIV-Therapie eine besondere Herausforderung für den Körper dar. Im Vergleich zu Menschen ohne HIV kann dein Körper deshalb anfälliger sein auf:
• Herzerkrankungen
• Diabetes
• Leberprobleme
• Nierenschäden
• Knochenschwäche
• Hirn- und Nerverkrankungen
• Gewisse Krebsarten
Deshalb ist es für Menschen mit HIV sinnvoll, auf alle Aspekte ihrer Gesundheit zu achten. Das muss aber nicht heissen, dass du dich nun übermässig einschränken oder auf liebe Gewohnheiten verzichten musst.
Wie kann ich meine Gesundheit beeinflussen?
Es gibt Faktoren, welche du nicht beeinflussen kannst, etwa deine genetische Ausstattung. Aber es gibt viele Faktoren, die du gut beeinflussen kannst:
Eine abwechslungsreiche Ernährung
Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Früchten und Gemüse macht mehr Spass und ist lustvoller als industrielle Fertignahrung oder Junk-Food. Und sie hilft deinem Körper und dessen Abwehrsyystem. Hingegen können extreme Diäten oder eine spezialisierte Ernährung wegen deren Einseitigkeiten der Nährstoffe oft mehr schaden als nützen.
Bewegung
Ausreichende Bewegung - Spielen, Tanzen oder Sport - tut deinem Herzen gut und unterstützt den Kreislauf. Bewegung hilft aber auch gegen depressive Verstimmungen und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Übertreibe es aber nicht, schliesslich sollst du dich immer noch wohl dabei fühlen!
Rauchen
Das Rauchen aufgeben. Denn Rauchen ist für Menschen mit HIV besonders schädlich (Krebsrisiko, Herz-Kreislauf-Risiko). Hilfe für schwule Männer bietet www.queer-quit.ch
Massvoller Alkoholkonsum
Zu viel Alkohol schadet, greift Hirn und Leber an und erhöht das Risiko für Krebserkrankungen. Falls du zusätzlich noch an Hepatitis leiden solltest, ist es notwendig, den Alkoholkonsum besonders tief zu halten. Falls du Schwierigkeiten hast, deinen Alkoholkonsum zu reduzieren, dann kannst du dich an deinen Arzt oder an die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und Drogenprobleme wenden: www.sfa-ispa.ch
Stress
Dauernder Stress kann krank machen, dies haben Studien bewiesen. Es gibt aber viele Möglichkeiten zur Stressbewältigung: Yoga, Atemübungen, Zeitmanagement, usw. Mach dich im Internet schlau, welche Methode dir am meisten zusagt.
HIV und meine Organe
Die Aids-Hilfe Schweiz bschreibt auf ihrer Webseite detailiert die Auswirkungen von HIV auf die inneren Organe: www.aids.ch







